Sardinien 2026

Alle Jahre wieder. Eigentlich wollten wir dieses Jahr einen anderen Ort besuchen, aber wie es der Zufall so will, hat es uns wieder nach Sardinien verschlagen.

Wir hatten diesmal leider nur zwei Wochen Zeit, weshalb wir uns auf den Nordosten und auf Orte beschränkt haben, die wir bereits kannten.

Da wir uns an Orten aufgehalten haben, die wir schon kannten, kann ich in diesem Beitrag mehr auf andere Themen eingehen, die uns dort beschäftigt haben. Wenn du Informationen zu den einzelnen Orten suchst, schau dir die älteren Beiträge an.

Leider waren wir aufgrund der hohen Temperaturen gezwungen, dort zu stehen, wo wir auch Strom hatten, denn ohne Klimaanlage war es im Auto nicht auszuhalten. Tagsüber kletterten die Temperaturen auf bis zu 40 Grad, und nachts kühlte es nicht wirklich ab.


Die Anreise haben wir wie gewohnt mit Fähre und Flugzeug zurückgelegt. Für uns ist es am einfachsten, wenn ich mit der Fähre anreise und der Rest der Familie mit dem Flugzeug fliegt.

Von Olbia aus sind wir als Erstes zum Campingplatz Ermosa gefahren. Der Campingplatz war für die Jahreszeit unerwartet leer, was nicht dem entsprach, was wir erwartet hatten.

Die Schauergeschichten, die wir immer wieder gehört haben, wie etwa: „Nach Sardinien kann man nur in der Nebensaison fahren“, „In der Hauptsaison bekommt man keine Unterkunft“ oder „Freistehen ist unmöglich“, konnten wir zumindest für den Zeitraum, in dem wir dort waren, nicht bestätigen.

Auf dem Campingplatz war es sehr ruhig und angenehm. Auch preislich gab es nichts zu beanstanden, was wir in diesem Urlaub noch mehr zu schätzen lernen sollten.

Der Strand war schnell erreichbar, die Lagune eignete sich perfekt zum SUP-Fahren und Tierebeobachten, und direkt am Strand gab es Essen und Getränke. Also alles, was man braucht.

Nachdem wir dort ein paar Tage verbracht hatten, sind wir weitergefahren, um eine Freundin zu besuchen.

Die nächsten Tage verbrachten wir hier gemeinsam mit alten Bekannten. Tagsüber erkundeten wir verschiedene Strände und ließen so oft wie möglich einfach die Seele baumeln.

Der Strand, den wir in dieser Zeit am häufigsten besucht haben, war die Spiaggia Osalla di Orosei. Ein toller Strand mit viel Schatten und kristallklarem Wasser.

Bis dahin war alles super. Aber einmal muss man im Urlaub doch einfahren, oder?

Wir dachten uns, die letzten Tage unseres Urlaubs näher an Olbia zu verbringen, weshalb wir schließlich auf den Campingplatz Camping Capo d’Orso gefahren sind.

Dort verbrachten wir dann zwei Tage, bevor wir wieder weitergezogen sind. Es ist kein besonders schöner Campingplatz. Die Stellplätze sind sehr eng, und 104 € pro Nacht sind aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt.

Um die letzten Stunden auf der Insel noch zu genießen, sind wir zu einem einsamen Strand gefahren. Dort konnten wir feststellen, dass Freistehen auch in der Hauptsaison kein Problem darstellt.

Zum Glück waren die Temperaturen wieder etwas erträglicher geworden, weshalb wir dort auch bleiben konnten.

Tagsüber kamen immer wieder einige Tagesbesucher vorbei, wodurch der Strand zeitweise gut besucht war.

Was mich sehr überrascht hat, waren die anderen Camper, die dort standen. Wir hatten nichts nach draußen geräumt, andere hingegen hatten alles aufgebaut, was man zum Campen braucht. Vom Pavillon bis hin zu einer großen Tafel, an der zehn Leute Platz fanden.

Ich fand das jedoch überhaupt nicht störend. Ganz im Gegenteil: Der Strand war stets sauber, und alle schienen eine schöne Zeit zu haben.

Aja vielleicht is es dir aufgefallen. Ich hab jetzt eine Drohne und bin mega happy damit. DJI LITO*

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